Direkt zur Hauptnavigation dem Inhalt oder zum Seitenfuß.

Aktuelles von der IJF

Mitgliederversammlung in Oberpfaffenhofen

Zu Gast bei OHB

Bei unserer diesjährigen Mitgliederversammlung am 29.03.2017 waren wir zu Gast in Oberpfaffenhofen bei der OHB System AG, Deutschlands erstem börsennotiertem Technologie- und Raumfahrtkonzern. Standortleiter Gerd Bräunig begrüßte die Teilnehmer in einem erst vor wenigen Jahren für den Konzern erbauten Gebäude. In einer faszinierenden Führung konnten wir einen Einblick in die komplizierte Präzisionsarbeit gewinnen, die beim Bau von Satelliten und anderer Raumfahrttechnik notwendig ist.

MINT-Förderung: Rückblick auf 2016

Danach hatten die Teilnehmer bei einem Imbiss im tollen Ambiente der OHB-Lobby die Gelegenheit, sich auszutauschen. Anschließend begrüßte Dr. Gunther Schunk seitens des IJF-Vorstands alle Mitglieder. Prof. Marco Linß und Victor Dienstbier von der Hochschule Hof bereicherten die Veranstaltung mit einem Vortrag über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der IJF im Rahmen des IJF-Stützpunktes an der Hochschule. Christoph Petschenka, Geschäftsführer der IJF, und seine Mitarbeiter berichteten über die Arbeit des Vereins im vergangenen Jahr über die erfolgreiche Arbeit der Initiative im vergangenen Jahr und die Strategiediskussion 2020-2030. Des Weiteren wurde über den Haushalt 2017 beraten.

Aus der Praxis: die Gewinner des Nano-Schulwettbewerbs

Wir freuen uns auch besonders, dass die Gewinner des 10. Nano-Schulwettbewerbs, Tobias Ludwig und Anh Tai Vo vom Gymnasium Friedberg, zusammen mit ihrer Lehrerin Stefanie Hammerl, ihre Arbeit im Rahmen der Mitgliederversammlung vorstellten. Ihr Vortrag zeigt einmal mehr, dass unsere gemeinsame Arbeit im Bereich Nano mit dem Nanonetz Bayern e.V. dort ankommt, wo sie soll – bei den Fachkräften von morgen.

Hochschul-Stützpunkttreffen

Hochschul-Stützpunkttreffen in Ingolstadt

Am 13.02.2017 fand an der Technischen Hochschule in Ingolstadt unser Stützpunkttreffen statt. Diese Netzwerkveranstaltung ist uns sehr wichtig, da wir so die Qualität unserer Zusammenarbeit mit unseren Hochschulstützpunkten sichern und den Stützpunktkoordinatoren und –professoren die Möglichkeit geben, sich über ihre Arbeit auszutauschen und anhand von Best Practice Beispielen voneinander zu lernen.

Wir freuten uns über eine rege Teilnahme von Naturwissenschaftlern der Hochschulen Augsburg, Deggendorf, Hof, Ingolstadt und Würzburg-Schweinfurt

Organisatorische Themen standen ebenso auf dem Plan wie neue fachlich-didaktische Konzepte. Intensiv setzten sich die Teilnehmer auch mit unserem neuen Themengebiet Werkstoffe auseinander und brachten ihre Ideen für die Umsetzung ein. Der rege Austausch machte das Treffen zu einer gelungenen Veranstaltung.

Besonderes Engagement unserer Mitglieder

Leichtbau und Bionik für Grundschule

Im Dezember 2016 fand in Traunreut in Oberbayern eine Lehrerfortbildung für Grundschullehrer zum Thema Rollen – Hebel – Verbindungen: Bauen und Technik statt. Frau Ertl, Grundschulrektorin und Referentin im Bereich Grundschule und Kita, leitete die Fortbildung. „Es lohnt sich, neben einem theoretischen Fortbildungsteil und dazu passenden praktischen Umsetzungen für den Unterricht, ein Unternehmen kennenzulernen, das sich direkt mit dem Fortbildungsthema beschäftigt. Die Lehrer bekommen dadurch einen direkten Bezug zum Inhalt der Fortbildung. Das merkt man dann auch bei der Vermittlung der Inhalte im Unterricht“, so die Leiterin der Fortbildung, welche direkt im Firmensitz der DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH stattfand.

In diesem Jahr werden jeweils zwei Schulbesuche zu den Themen Leichtbau und Bionik von der DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH möglich gemacht. Die Schulbesuche werden 2017 rund um Traunreut in Oberbayern, voraussichtlich in Real- und Mittelschulen, stattfinden.

Der IJF-Partner DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH unterstützt diese Schulbesuche zusätzlich zur bestehenden Partnerschaft. Die IJF dankt für das Engagement.

mit einem Vortrag über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der IJF und die MINT-Aktivitäten der Hochschule. Christoph Petschenka, Geschäftsführer der IJF, und seine Mitarbeiter berichteten über die Arbeit des Vereins im vergangenen Jahr über die erfolgreiche Arbeit der Initiative im vergangenen Jahr und die Strategiediskussion 2020-2030. Des Weiteren wurde über den Haushalt 2017 beraten.

Mit Energie ins neue Jahr

Unsere Kooperation mit der Bildungsinitiative 3malE der Lechwerke AG (LEW) startete in diesem Jahr mit einer gemeinsam gestalteten Lehrerfortbildung in der Unternehmenszentrale in Augsburg. In der  Fortbildung für Lehrkräfte der Realschulen und Gymnasien wurde der gemeinsam konzipierten Schulbesuch „Mission (im)possible  - die Energiewende“ vorgestellt und fachliche und didaktische Hintergründe geliefert. Paul Waning (Energy Consulting Bildungsinitiativen, Energieeffizienz) eröffnete den Tag mit einem eindrucksvollen Praxisbericht zum aktuellen Stand der Energiewende. Dr. Brenda Pfenning, Bereichsleitung Bildung (IJF) gab den Lehrkräften theoretische und praktische Anregungen dazu, wie das Thema Energiewende im Unterricht eingebaut werden kann. „Die Umstellung der Energieversorgung ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Es ist daher wichtig, Kinder und Jugendliche mit den notwendigen Kompetenzen auszustatten, um solche Aufgaben meistern zu können“, sagt Dr. Brenda Pfenning. Ein Besuch der Netzleitstelle – dem „Herz“ der Lechwerke – rundete schließlich den Tag ab.


Der Schulbesuch „Mission (im)possible – die Energiewende“ wird über die Bildungsinitiative 3malE – Bildung mit Energie in diesem Schuljahr acht Schulen im Raum Bayrisch-Schwaben im Rahmen ihres Partnerschulprogrammes zur Verfügung gestellt. Wir danken der Bildungsinitiative 3malE für ihr Engagement und ihre Unterstützung.

IJF bietet in Bayern neues MINT-Angebot für Mittelschulen an

Fotos: Links: Freude bei den Initiatoren und Unterstützern (v.l.n.r.): Christoph Petschenka (IJF-Geschäftsführer), Ute Duft und Shawn Kennedy (IJF), Emanuel Kern (IJF-Arbeitskreis Didaktik Mittelschule) sowie Ministerialrat Helmut Krück (Bayerisches Kultusministerium). Rechts: Lehrkräfte erproben bei der ersten IJF-Mittelschul-Fortbildung in Würzburg verschiedene Experimentierstationen. (Quelle: IJF)

Praxisbezogenen Unterricht vermitteln die natur- wissenschaftlich-technischen Angebote der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V. (IJF). Mit ihrem neuen Angebot für bayerische Mittelschulen baut die IJF ihr Programm aus und erweitert so die MINT-Bildungsland- schaft im Freistaat. Im Beisein von Ministerialrat Helmut Krück, Referatsleiter Mittelschule im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, fand jetzt die erste Fortbildung für Mittelschullehrkräfte in Würzburg statt.

„In den vergangenen Monaten haben wir intensiv an dem neuen Konzept gearbeitet und konnten den Schulbesuch und die ihn ergänzende Lehrerfortbildung erfolgreich pilotieren. Es freut mich sehr, dass wir mit den Mittelschulen unser Angebot kontinuierlich entlang der Bildungskette ausbauen. Ich sehe hier großes Potential für die Schülerinnen und Schüler, sich über unsere neuen Module für Technik-Themen und entsprechende Ausbildungsberufe zu interessieren“, erklärt IJF-Geschäftsführer Christoph Petschenka.

Mit dem neuen Mittelschulangebot, bestehend aus Schulbe- suchen und Fortbildungen für Lehrkräfte, möchte die bayernweit agierende Initiative die technisch-naturwissenschaftlichen Kompetenzen der Jugendlichen und ihr Interesse an entsprechenden Ausbildungsberufen gezielt fördern – auch vor dem Hintergrund, dass versteckte Talente hier oft unentdeckt.

Praxisbezogenes Lernen steht im Mittelpunkt

Inhaltlich beschäftigt sich das Mittelschulprogramm mit dem Thema „Von Da Vinci bis in die Zukunft – Leichtbau und Bionik“. Beide Disziplinen sind untrennbar miteinander verbunden: Sie profitieren von Ideen aus der Natur und schaffen effiziente Lösungen und Anwendungen für die Medizintechnik, die Bauindustrie oder den Fahrzeugbau.

Die Schulbesuche für Mittelschulen richten sich an Schülerinnen und Schüler der 8. bis 10. Jahrgangsstufe. Sie vermitteln den Lernenden neben den theoretischen Grundlagen vor allem einen Alltags- und Praxisbezug. Zudem geben die Naturwissen- schaftler des IJF-Schulteams den Jugendlichen Anregungen, welche Ausbildungen im naturwissenschaftlich-technischen Bereich möglich sind. Der Schulbesuch umfasst elf Unterrichtsstunden und findet an zwei Besuchstagen statt.

Die Schulbesuche können ab sofort von Schulen – vorerst aus Unter-, Mittel- und Oberfranken – kostenfrei gebucht werden. Eine bayernweite Ausweitung ist für das Schuljahr 2017/18 angedacht.

In den ergänzenden Lehrerfortbildungen bekommen die Lehrkräfte Anregungen, wie sie ihren Schülerinnen und Schülern Schlüsseltechnologien und Zukunftsthemen näher bringen und wie sie diese Themen in den Lehrplan integrieren können. Zudem vermitteln sie didaktisches Hintergrundwissen.

Download: Pressemitteilung