Direkt zur Hauptnavigation dem Inhalt oder zum Seitenfuß.

Lernkreislauf Zukunftstechnologien

Nachhaltige MINT-Bildung durch schulübergreifende Zusammenarbeit

Wie kann schulisches Lernen in den naturwissenschaft-lich-technischen Fächern nachhaltiger gestaltet werden? Und wie können neue Kooperationsmodelle den Bildungsprozess bereichern? Diese zentralen Fragestellungen standen bei der Konzeption des Modells „Lernkreislauf Zukunftstechnologien“ im Vordergrund.

Statt der oft üblichen Lehrerfortbildungen zu Einzelthemen haben wir aufeinander aufbauende Fortbildungen mit der praktischen Umsetzung im Schulalltag vernetzt und darüber hinaus einen schulübergreifenden kollegialen Austausch von MINT-Lehrkräften einer Region angeregt.

Projektentwickung und Pilotierung

Mit Unterstützung der Arnfried und Hannelore Meyer-Stiftung konnte die IJF diese Projektidee weiterentwickeln und im ersten Schulhalbjahr 2014/15 mit der Umsetzung in der Region Heilbronn-Franken starten. Das erste Projektjahr stand unter dem Thema Nanotechnologie. Einbezogen waren drei weiterführende Schulen: das Matthias-Grünewald-Gymnasium Tauberbischofsheim, die Realschule St. Bernhard Bad Mergentheim und das Eckenberg-Gymnasium Adelsheim.

Den Auftakt machte eine einführende Fortbildung für die naturwissenschaftlichen Lehrkräfte. In den folgenden Wochen führte die IJF in jeder der Schulen einen Schulbesuch für die 9./10. Jahrgangsstufen durch. Außerdem trafen sich die Lehrkräfte zu einer zweiten Fortbildung zu einem von ihnen selbst gewählten Vertiefungsthema.

Im zweiten Schulhalbjahr wurde der Kreis der Schulen um die jeweils zuführenden Grundschulen erweitert. Neu hinzu kamen die Grundschule St. Bernhard Bad Mergentheim, die Martin-von-Adelsheim-Schule aus Adelsheim sowie die Grundschule am Schloss und die Christian-Morgenstern-Grundschule aus Tauberbischofsheim. Zum Start im März 2015 nahmen die Lehrkräfte aller Schulen
an einer gemeinsamen Fortbildung teil.