Smarte Technik braucht kluge Köpfe
Forschend-entdeckendes MINT-Planspiel für Schulen und außerschulische Lernorte
Für junge Menschen ab 14 Jahren
MINT-Planspiel zur nachhaltigen Entscheidungsfindung
Nachhaltig leben und handeln – das ist leichter gesagt als getan. Wer Konsumentscheidungen bewusst trifft, muss immer wieder ökologische, wirtschaftliche und soziale Interessen gegeneinander abwägen. Dabei entstehen oft komplexe Nachhaltigkeitsdilemmata, also eine Situation, in der man nicht allen Ansprüchen gerecht werden kann.
Im Projekt „Smarte Technik braucht kluge Köpfe“ tauchen junge Menschen in einem innovativen Planspiel in realitätsnahe Entscheidungssituationen ein. Sie erleben, wie spannend und herausfordernd nachhaltige Entwicklung sein kann – und wie sich mit MINT-Kompetenzen kreative Lösungen entwickeln lassen. Das Planspiel ist flexibel einsetzbar und eignet sich nicht nur für Schulen, sondern ebenso für Vereine, Jugendzentren und andere außerschulische Lernorte, an denen junge Menschen zusammenkommen. Schwerpunktmäßig umgesetzt wird es in der Stadt Würzburg, der Stadt Heilbronn und dem Main-Tauber-Kreis.
Sie haben Interesse? Dann sprechen Sie uns an!
Das Planspiel eignet sich für Schulen, aber auch für Vereine, Jugendzentren oder andere außerschulische Lernorte.
Ein Planspiel, viele Einsatzmöglichkeiten
Umsetzung in der Schule
- Kostenfrei
- Bildungsplanbezogen
- Für Schulklassen ab der 8. Jahrgangsstufe
- 2 Gruppen à 16-25 Schüler*innen möglich
- Zeitansatz: 4 Schulstunden
- Einbindung in den Regelunterricht oder in das Ganztagesangebot
- Mögliche Durchführungsorte: Stadt Würzburg, Stadt Heilbronn, Main-Tauber-Kreis
Umsetzung außerhalb der Schule
- Kostenfrei
- Integration eines spannenden Zukunftsthemas in das eigene Angebot
- Entlastung eigener Ressourcen
- Für junge Menschen ab 14 Jahren
- bis zu 2 Gruppen à min. 16 Personen möglich
- Zeitansatz: 3 Stunden (+ individuelle Pausen)
- Einbindung in ein Ferienprogramm oder andere Aktionen möglich
- Umsetzung in Vereinen, Jugendzentren oder anderen außerschulischen Lernorten
- Mögliche Durchführungsorte: Stadt Würzburg, Stadt Heilbronn, Main-Tauber-Kreis
Schritt für Schritt zur Umsetzung bei Ihnen
- Sie stellen eine Buchungsanfrage bei uns
- Passen alle Faktoren (insbesondere in Bezug auf die möglichen Durchführungsorte), suchen wir mit Ihnen nach einem passenden Termin
- Sie kümmern sich um passende Räumlichkeiten
- Sie stellen die Teilnahmeliste Ihrer Schulklasse, Vereinsgruppe o.ä. zusammen
- Unsere Referent*innen kommen mit allen benötigten Materialien zu Ihnen und führen das Planspiel durch
- Sie sind während des Planspiels nur zur Aufsicht mit dabei, die inhaltliche Durchführung übernehmen wir
Wie das Planspiel funktioniert
Ziel ist es, das Nachhaltigkeitsbewusstsein und die Entscheidungsfindungskompetenz junger Menschen zu stärken – und zwar ganz konkret in der Lebenswirklichkeit des eigenen (technologisierten) Haushalts. Der Fokus liegt auf der Lösung von Nachhaltigkeitsdilemmata im Kontext eines „Smart Home“. Das MINT-Planspiel (in Gruppen) kombiniert Storytelling mit experimentellem Lernen, wobei vier Smart-Home-Geräte – Kühlschrank, Laptop, Waschmaschine und Mülleimer – als zentrale Elemente dienen. Jede Gruppe übernimmt dabei eine spezifische Rolle und löst spannende Experimente zu Themen wie Energieverbrauch, Mikroplastik, Müllvermeidung oder Datenströme.
Fit für nachhaltige Entscheidungen
Die Teilnehmenden reflektieren dabei nicht nur den Einfluss individueller Handlungen auf globale Herausforderungen, sondern entwickeln auch systemisches Denken, Problemlösungskompetenzen und ein Bewusstsein für nachhaltige Handlungsspielräume. Zusätzlich bietet das Projekt praxisnahe Einblicke in Zukunftstechnologien und verknüpft diese mit alltäglichen Entscheidungen. Die innovative Methodik integriert Experimente, digitale Anwendungen und Reflexionsphasen, um Wissen und Handeln effektiv zu verbinden
„Das Projekt zeigt, wie sich nachhaltige Entwicklung praxisnah und lebensweltbezogen vermitteln lässt.“
Melanie Vogelpohl, Leiterin des Referats für MINT-Bildung & Nachhaltigkeitsbewertung bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)
Wirkung des Projekts
Die Teilnehmenden ...
- ... entwickeln ein Nachhaltigkeitsbewusstsein
- ... erkennen Nachhaltigkeitsdilemmata
- ... erwerben Handlungskompetenzen bei der Ernährung und im nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln
- ... erwerben Wissen über Energieeinsparpotenziale in ihrer Aktionssphäre
- ... sind sich über die Konsequenzen und den positiven Einfluss ihrer Alltagsentscheidungen bewusst
- ... werden und bleiben handlungsfähig in Bezug auf BNE-Entscheidungen
- ... beziehen Aspekte der Nachhaltigkeit in ihre Entscheidungsfindung mit ein und wirken als Multiplikator*innen in ihrem Umfeld
Globale Verantwortung und lokales Handeln
Die Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen sind 17 globale Ziele für eine nachhaltige Entwicklung. Sie verbinden soziale Gerechtigkeit, wirtschaftlichen Fortschritt und den Schutz unserer Umwelt. Sie sollen dazu beitragen, Armut zu beenden, unseren Planeten zu bewahren und allen Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen. Unser MINT-Planspiel behandelt sieben dieser 17 Ziele und trägt damit dazu bei, Nachhaltigkeit konkret erlebbar zu machen.
Mehr zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten NationenAktuelle Fortbildungstermine für Lehrkräfte und Multiplikator*innen
„Smarte Technik braucht kluge Köpfe“ – das MINT-Planspiel für nachhaltige Entwicklung
26.11.2026
Kostenfreie Fortbildung für Lehrkräfte an weiterführenden Schulen und weitere Interessierte
In Kooperation mit der WVV
Fortbildungsinhalte:
- Einblicke in das MINT-Planspiel „Smarte Technik braucht kluge Köpfe“
- Nachhaltigkeitsdilemmata
- Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)
- Gestaltung eines handlungsorientierten, forschend-entdeckenden Unterrichts im Themenfeld BNE
- BNE-Escape-Games zu den Nachhaltigkeitszielen der UN (SDGs) mit Materialien
- Nachhaltigkeitsaspekte, Alltagstipps
- Chancen und Risken der Digitalisierung in Bezug auf Nachhaltigkeit im eigenen Haushalt
- Besichtigung eines Wasserkraftwerks
Organisatorisches & Anmeldung:
- Ausführliches Programm: Ausschreibung
- Anmeldung über FIBS: Hier entlang
- Anmeldung über eveeno: Hier entlang (Lehrkräfte aus Bayern bitte primär Anmeldung über FIBS nutzen)
- Anmeldeschluss: 19.11.2026
Finanziert durch Fördermittel und Spenden
Wir danken der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), der TÜV SÜD Stiftung und der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp für ihre Projektförderung sowie den regionalen Unterstützern für ihre Spende.
Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp
Die Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp wurde 2000 von dem Würzburger Verleger Dr. Kurt Eckernkamp und seiner Frau Nina Eckernkamp-Vogel gegründet. Sie konnte seit ihrer Gründung vieles innerhalb der Schwerpunkte Bildung, Wissenschaft, Gesundheitswesen und Kultur bewegen. Die Teilhabe am Leben – über alle Generationen hinweg – steht stets im Mittelpunkt des Handelns der Stiftung.
Die Ziele der Stiftung, die ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke verfolgt, haben sich seit der Gründung nicht geändert: Exzellente Forschung fördern und ermöglichen, kulturelle Angebote und Engagement stärken und wissenschaftliche Aus- und Weiterbildung unterstützen.
Die Vogel Stiftung engagiert sich ausschließlich für gemeinnützige Projekte in der Region Würzburg. Neben finanzieller Förderung kann die Stiftung den Erfolg der Projekte auch durch ihre Netzwerke, Kontakte und den Zugang zu weiteren Ressourcen wie dem Vogel Convention Center und der Vogel Communications Group unterstützen.
Die Stiftung kann Themen auf die Ebene der öffentlichen Wahrnehmung und Diskussion heben. Kraft ihrer Reputation und Bekanntheit kann eine Stiftung zum Initiator und Anstifter für andere Unterstützer werden. Durch das Zusammenspiel vieler Kompetenzen und Ressourcen ist eine langfristige Förderung in der Region immer auch eine sehr nachhaltige.
www.vogel-stiftung.de
Stadt Würzburg
„Würzburg – von Natur aus Wissenschaft“ lautet das Motto, mit dem sich die Stadt im Sommer 2013 erfolgreich um den Titel „Stadt der jungen Forscher 2014“ beworben hat. An der Bewerbung war auch die IJF beteiligt.
Bildung und Wissenschaft zählen schon lange zu den entscheidenden Standortfaktoren der Hochschulstadt mit einer Universität, einer Musikhochschule und einer Hochschule für angewandte Wissenschaften.
Dazu kommen alleine 80 Schulen im Stadtgebiet, von denen etliche Kooperationen mit Hochschulen eingegangen sind. – ideale Voraussetzungen also für Nachwuchsforscher.
www.wuerzburg.de
Sparkassenstiftung für die Stadt Würzburg
Mit 738 gemeinnützigen Stiftungen ist die Sparkassen-Finanzgruppe die stifterisch engagierteste Unternehmensgruppe in Deutschland. Mit den Erträgen unserer Sparkassenstiftungen unterstützen wir auf vielseitigste Art lokale und regionale Projekte. Und das bereits seit fast dreihundert Jahren, denn einige der Stiftungen gehen bis auf das 18. Jahrhundert zurück. Eine Tradition, auf die wir stolz sind.
Impulse setzen, Gesellschaft mitgestalten, Zusammenhalt stärken – unser Engagement hat viele Gesichter. Mit bundesweit fast 750 Stiftungen wird es überall in Deutschland spürbar. Unser stifterisches Handeln ist geprägt von der Verbundenheit mit den Menschen vor Ort und der Verantwortung, die wir in der Region übernehmen.
Mit unserer Fördertätigkeit in den Bereichen Kunst und Kultur, Sport, Soziales, Wissenschaft und Forschung, Jugend, Denkmalpflege und Umweltschutz tragen Sparkassenstiftungen in vielen Bereichen zu einer Verbesserung der Lebensqualität bei.
Den Menschen ein verlässlicher Gestalter vor Ort zu sein – das treibt uns an.
www.sparkassenstiftungen.de