KI4Kids

Kinder erforschen die Zukunft

Für Grundschulen in Bayern

Bildungsprojekt zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz

Das Projekt KI4Kids vermittelt frühzeitig und praxisnah einen bewussten Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Projekttage an Grundschulen sowie Webinare und Fortbildungen holen Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte zielgruppen- und altersgerecht bei ihrem individuellen Kenntnisstand ab. Im Mittelpunkt stehen die Vermittlung von grundlegenden Kenntnissen über KI sowie die Sensibilisierung für den verantwortungsvollen und datenschutzkonformen Gebrauch im schulischen Kontext und darüber hinaus.

Entwickelt wurde das Projekt in Zusammenarbeit der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher und ScienceLab. Dank der Förderung durch die Bayerische Sparkassenstiftung (BSS) konnte das Projekt 2025 erstmalig umgesetzt und nach einer Pilotphase ab 2026 auf ganz Bayern ausgerollt werden. Die IJF bedient dabei den nordbayerischen Raum (Unterfranken, Mittelfranken, Oberfranken, nördliche Oberpfalz), ScienceLab den südbayerischen Raum (Oberbayern, Niederbayern, Schwaben, südliche Oberpfalz).

Theorie und Praxis

Ganzheitliche KI-Bildung für Kinder, Eltern und Lehrkräfte

Durch die Kombination aus Theorie, Praxis und altersgerechten Tools verfolgt das Projekt einen ganzheitlichen Zugriff auf das Thema Künstliche Intelligenz. Es beinhaltet drei eng aufeinander abgestimmte Bausteine: Projekttage an Grundschulen, Fortbildungen für Lehrkräfte und Webinare für Eltern. Klischeefrei und gendersensibel unterstützt KI4Kids das Interesse und Verantwortungsbewusstsein für Künstliche Intelligenz. Dies wird möglich, indem mit Lehrkräften und Eltern zwei wichtige Gatekeeper-Gruppen für die Entwicklung und Interessensbildung von Kindern in das Projekt integriert werden und sich die Kinder selbst an der Erstellung von KI-generierten Inhalten ausprobieren können.

„Ich wusste nicht, dass KI auch Musik machen kann – das war mega cool!“

Schülerin bei einem Projekttag

Neugier und Verantwortung

Gewissenhafter Umgang mit KI im Grundschulalter

Die Projekttage fördern die natürliche Wissbegierde von Kindern und gleichzeitig eine gewissenhafte Verwendung von Künstlicher Intelligenz. Sie erstrecken sich über zwei Tage, an denen das Schulteam der IJF den Kindern spielerisch und handlungsorientiert das Thema KI näherbringt. Am ersten Tag stehen Grundbegriffe, Grundlagen zum maschinellen Lernen und das eigenständige Trainieren eines KI-Modells auf dem Programm. Am zweiten Tag geht es am Beispiel der Bildgenerierung und der Lernunterstützung durch Chatbots um die kreative und sinnvolle Nutzung von KI-Anwendungen. Ein spezieller Datenschutzführerschein und das Nachdenken über die selbst generierten Ergebnisse vermitteln den Kindern von Anfang an, worauf sie bei der sicheren Verwendung von KI-Tools achten müssen.

KI-Kompetenzen für alle

Lehrkräfte und Eltern kompetent begleiten

Die begleitende Lehrkräftefortbildung stellt Methoden zur Wissensvermittlung über KI vor, die praxisnah sind und sich gut im Unterricht umsetzen lassen – auch mit begrenzten technischen oder finanziellen Mitteln. Eine interne Evaluation während der Pilotphase zeigte, dass die Fortbildung zur Kompetenzerweiterung über KI beigetragen hat.

Im Rahmen des Elternabends vermittelt die IJF Grundprinzipien der KI, stellt Chancen und Risiken im privaten sowie schulischen Umfeld gegenüber und informiert über Grundlegendes zu Datenschutz und Medienkompetenz im Familienalltag. Erste Resonanzen aus der Pilotphase ergaben, dass sich Eltern insbesondere zum Datenschutz zuverlässige Informationsmöglichkeiten sowie mehr Lehrangebote zur Medienkompetenz der Kinder in Bezug auf Zukunftstechnologien wünschen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Kostenfrei
  • Für Grundschüler*innen der 3. und 4. Jahrgangsstufe
  • Eine Klasse mit max. 24 Schüler*innen (20 falls keine eigenen Tablets vorhanden sind)
  • Für Grundschulen in Nordbayern (Unterfranken, Mittelfranken, Oberfranken, nördliche Oberpfalz)
  • Projekttage finden in der Schule statt
  • Zwei Tage jeweils 2. bis 6. Schulstunde

„Die Materialien sind so klar strukturiert, dass ich einzelne Bausteine direkt in meinen Unterricht übernehmen konnte. Das Projekt hat mir gezeigt, wie einfach und sinnvoll sich KI-Themen auch in der Grundschule umsetzen lassen.“

Lehrkraft nach einer Fortbildung

Finanziert durch Fördermittel

Wir danken der Bayerischen Sparkassenstiftung

Fest in Bayern verwurzelt und zugleich offen für neue Perspektiven denkt und handelt die Bayerische Sparkassenstiftung weit über regionale Grenzen hinaus. Seit ihrer Gründung im Jahr 1996 verbindet sie Tradition mit Innovation, fördert den Fortschritt in Bayern und stärkt dabei sowohl bewährte als auch neue Werte. Ihr Leitgedanke ist es, Werte für die Zukunft zu erhalten und Zukunft durch Werte zu gestalten.