Dreimal MINT, dreifache Wirkung

MINT2gether als Beispiel für langfristige Unterstützung innovativer MINT-Bildung

Dreifach erfolgreich für die MINT-Bildung in der Region Stuttgart: Mit dem Abschluss des dritten gemeinsamen Förderprojekts im Dezember 2025 krönten die Initiative Junge Forscherinnen und Forscher und die Vector Stiftung ihre langjährige Zusammenarbeit. Seit 2019 brachten die beiden Partner spannende Projekttage und Fortbildungen an Schulen in und um die Landeshauptstadt. Ein Erfolg, der bleibt: Ein Netzwerk zwischen verschiedenen Schulen soll auch über die Projektlaufzeit hinaus selbstständig fortgeführt werden.

Nach zwei Lernkreisläufen rund um das Thema IT entschied man sich im Projekt MINT2gether für einen flexiblen Ansatz: Die IJF bot den Schulen aus den Vorgängerprojekten die Möglichkeit, praxisbezogene Projekttage für ihre Schüler*innen zu buchen – unterrichtsergänzend, bedarfsorientiert und zeitlich variabel im ganzen Schuljahr. Insgesamt erreichte das Projekt 1857 Schüler*innen und umfasste 99 Projekttage zu den Themen Bionik/Leichtbau, Erneuerbare Energie, Gesundheitstechnologie und IT. Durch die meist zweitägigen Schulbesuche hatten die Schüler*innen während des praktischen Teils viel Zeit zum Tüfteln und Ausprobieren.

„Ganz besonders mag ich, dass die Themen so vernetzt sind. Mal einen ungewöhnlichen Blick zeigen. Sie sind so bemüht, die Tage sind durchdacht, durchgeplant und so lebendig. Dann noch kostenfrei für uns. Das ist echt unglaublich. Ich bin immer wieder begeistert und meine Kollegen auch.“

Claudia Milich, Lehrkraft an der Theodor-Heuglin-Schule Ditzingen

Die Kinder erlebten die Projekttage als wertvolle Ergänzung zum gängigen Unterricht, vor allem, weil sie durch das Erarbeiten von praxisnahen Aufgaben eigenständig Lösungen entwickeln durften. Ein Ergebnis, das auch die teilnehmenden Schüler*innen bestätigten: Der Vorher-/Nachher-Vergleich zeigte durch die Bank, dass sie beim praktischen Arbeiten, in der Teamarbeit und beim Entwickeln eigener Lösungen deutlich mehr Spaß als erwartet hatten.

Zusätzlich schafft die IJF mit dem MINT-Didaktik-Netz seit 2021 Synergien zwischen Gemeinschaftsschulen aus der Region Stuttgart. Fünf Veranstaltungen fanden während der Laufzeit von MINT2gether statt. Die teilnehmenden Schulen konnten sich dabei untereinander austauschen und somit Fachwissen und pädagogische Ansätze teilen. Auf diese Weise entstand ein Ort des lebendigen Miteinanders, der auch über die Projektlaufzeit hinaus erhalten bleiben soll: Die IJF wird das MINT-Didaktik-Netz fortführen und engagierte Lehrkräfte weiter unterstützen und vernetzen. Besonders engagiert waren folgende Schulen:

  • Tobias-Mayer-Schule Marbach (teilnehmende Schule des 1. MINT-Lernkreislaufs)
  • Ferdinand-Porsche-Schule Weissach (teilnehmende Schule des 1. MINT-Lernkreislaufs)
  • Eichendorffschule Bad Cannstatt (teilnehmende Schule des 1. MINT-Lernkreislaufs)
  • Friedrich-Kammerer Gemeinschaftsschule Ehningen (teilnehmende Schule des 1. MINT-Lernkreislaufs)
  • Gemeinschaftsschule Althengstett (teilnehmende Schule des 2. MINT-Lernkreislaufs)
  • Gemeinschaftsschule Jettingen
  • Marie-Curie-Schule Leonberg (teilnehmende Schule des 1. und 2. MINT-Lernkreislaufs)
  • Theodor-Heuglin-Schule Ditzingen (teilnehmende Schule des 1. und 2. MINT-Lernkreislaufs)

„Wir profitieren auf vielfältige Weise von den Anregungen und Ideen, die wir auf den Treffen des MINT-Didaktik-Netzes erhalten. So haben wir beispielsweise den Start eines Wetterballons als Projekt für die ganze Schule verwirklicht oder ebenfalls einen Forschertag für alle Viertklässler der örtlichen Grundschule umgesetzt − ein voller Erfolg für alle Beteiligten!“

Lehrkraft einer teilnehmenden Schule

Mit MINT2gether endete aber nicht einfach nur ein drittes erfolgreiches Förderprojekt. Es bildet ein starkes Fundament für zukünftige Bildungsarbeit und wäre ohne die kontinuierliche und vertrauensvolle Unterstützung der Vector Stiftung nicht möglich gewesen. Wir danken der Vector Stiftung für ihr jahreslanges Engagement, ihre Weitsicht und die partnerschaftliche Zusammenarbeit, durch die MINT-Bildung in der Region Stuttgart auch künftig weitergetragen wird.