Energie zum Anfassen: Basteln, tüfteln und ausprobieren

Die Klasse 5a der Wolffskeel-Realschule ging letzte Woche mit Referent*innen der Initiative Junge Forscherinnnen und Forscher (IJF) auf Entdeckungsreise ins „Energie-Camp“. Mit der Pilotierung des Projekttags rund um erneuerbare Energien für fünfte Jahrgangsstufen dürfen nun auch Jüngere gemeinsam tüfteln. Der Projekttag ist Teil des Themenpakets erneuerbare Energien, das die IJF bisher an Mittelschulen ab der 7. Jahrgangsstufe und in Realschulen sowie in Gymnasien ab der 8. Jahrgangsstufe anbietet.

Erneuerbaren Energien auf den Grund gehen

Durch die Rahmengeschichte, in der vier Freund*innen einen Wohnwagen zum Jugendtreff umfunktionieren und dafür mit Strom ausstatten wollen, lernten die Schulkinder Grundlagen über Stromkreisläufe, Methoden zur Gewinnung von erneuerbarer Energie und wie das eigene Verhalten den Energieverbrauch beeinflusst. Die Kinder waren tatkräftig dabei: Am ersten Tag stellten sie sich drei Herausforderungen im Energie-Camp und bauten einen geschlossenen Stromkreislauf mit Schalter, lernten durch Experimente, welche Materialien leitfähig sind, und bauten ein Windrad.

Am zweiten Tag schätzten die Schüler*innen ein, welche Verhaltensweisen der vier fiktiven Freund*innen Energie sparen oder eher verbrauchsintensiv sind – dadurch entwickelten sie auch ein Bewusstsein für das eigene Verbrauchsverhalten. Anschließend bauten die Schüler*innen ein Modell des Jugendtreff-Wohnwagens, inklusive Solarzellen, Ventilatoren und Lichterketten. Mithilfe von Augmented Reality erstellten die Kinder sogar das Modell eines Windrads.

Pilotierung als Kompass für die Optimierung

Die Pilotierungen markieren das Ende der ersten Konzeptionsphase und gaben wertvollen Aufschluss darüber, wie jüngere Kinder das Angebot annehmen. Mit dem Feedback der Schüler*innen und Lehrkräfte im Gepäck optimiert das IJF-Bildungsteam den Projekttag nun in der zweiten Konzeptionsphase.

Das Projekt „STEP Into Your Future – MINT erleben, Technologien entdecken, Zukunft erfinden“ wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) finanziert.