MINT-Erfindermesse 2025
Kreative Ideen mit sozialem Impact
Am 17. Juli 2025 fand die MINT-Erfindermesse der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V. (IJF) im DigiLab der Hochschule Heilbronn statt. Die Veranstaltung bildete den feierlichen Abschluss der Tüftel-AG des Schuljahres 2024/25, bei der Schüler*innen dreier Schulen technische Lösungen für alltagsnahe Herausforderungen von Menschen mit Behinderungen entwickelten.
Die Tüftel-AG wurde in diesem Schuljahr an der Stettenfelsschule in Untergruppenbach, der Georg-Kropp-Schule in Wüstenrot sowie der Steinbeis Realschule in Ilsfeld angeboten. Ziel des Projekts war es, junge Menschen frühzeitig für MINT-Themen zu begeistern und gleichzeitig soziale Verantwortung und Empathie zu fördern.
In enger Zusammenarbeit mit der LebensWerkstatt für Menschen mit Behinderung e.V. und der Schule der Evangelischen Stiftung Lichtenstern e.V. entstanden kreative und zugleich praxisnahe Produkte. Unterstützt wurde das Projekt von der Arnfried und Hannelore Meyer-Stiftung.
Eines der beiden Gewinnerteams bei der Präsentation ihres „Concentration’s toy“.
Preisgekrönte Projekte mit sozialem Mehrwert
Höhepunkt der Erfindermesse war die Preisverleihung, in der die besten Erfindungen ausgezeichnet wurden. Die Jury, bestehend aus Christopher Bechtold (DigiLab, Hochschule Heilbronn), Thomas Riek (Arnfried und Hannelore Meyer Stiftung), Fabian Treffert (LebensWerkstatt für Menschen mit Behinderung e.V.) und Anke Nonnenmacher (Evangelische Stiftung Lichtenstern e.V.), bewertete die vorgestellten Projekte unter anderem nach ihrer Kreativität, der technischen Umsetzung und ihrem gesellschaftlichen Nutzen.
Zwei Teams konnten die Jury besonders überzeugen:
- „Concentration’s Toy“: ein vielseitiges Konzentrationsspielzeug zur Unterstützung von ADHS-Betroffenen (Stettenfelsschule, Untergruppenbach)
- „Hannas Buzzer“: speziell entwickelte Taster zur einfacheren Bedienung der Kommunikations-App MetaTalk (Georg-Kropp-Schule, Wüstenrot)
Beide Projekte wurden für ihre kreative Idee, die gelungene Umsetzung und den gesellschaftlichen Nutzen ausgezeichnet. Auch alle weiteren Teilnehmenden erhielten Preise als Anerkennung für ihr Engagement und ihre Innovationskraft. „Ich bin beeindruckt von der Kreativität und auch dem Mut der Teilnehmer*innen, die hier ihre Erfindungen präsentiert haben.“ so Thomas Riek von der Arnfried und Hannelore Meyer-Stiftung.
Die teilnehmenden Schulen sind „MINT-Partner-Schulen der IJF“. Über das Zertifikat freuen sich die Lehrkräfte der Tüftel-AG (v.l.n.r.) Marc Mittenmeyer von der Stettenfelsschule Untergruppenbach, Joachim Feger von der Steinbeis Realschule Ilsfeld, Johannes Kalt von der Georg-Kropp-Schule Wüstenrot sowie Andreas Gremmelmaier, Schulleiter der Steinbeis Realschule
Die Tüftel-AG und die Erfindermesse des Schuljahres 2024/25 wurde von den Teilnehmenden und Gästen gleichermaßen als großer Erfolg gewertet. „In diesem Projekt lernen die Schüler*innen vom Leben fürs Leben“, betont Joachim Feger, verantwortliche Lehrkraft der Steinbeis Realschule Ilsfeld. „Sie sehen, dass sie selbst in ihren jungen Jahren dazu beitragen können unsere Gesellschaft ein bisschen menschlicher zu machen und Empathie für unsere schwächeren Mitglieder zu empfinden, anstatt wegzuschauen.“
Wir danken allen Akteur*innen, die dieses Projekt möglich gemacht haben. Ein besonderer Dank geht an die drei Schulen, die an der Tüftel-AG 2024/25 teilgenommen haben.
Wir danken der Arnfried und Hannelore Meyer-Stiftung
Die Arnfried und Hannelore Meyer-Stiftung wurde im Jahr 2005 mit dem Ziel gegründet, jungen Menschen dabei zu helfen, ihre Ideen und Erfindungen umzusetzen, weiter entwickeln zu können und unternehmerisch aktiv zu werden. Ein besonderes Anliegen des Stifterehepaars ist es, sozial schwach gestellten Menschen zu helfen.