Starke Allianz für MINT-Bildung in der Region Heilbronn

Neuer Lernkreislauf bringt Schulen, Kommunen und Unternehmen zusammen

MINT-Visionen werden wahr: Am 27. November 2025 fand die Auftaktveranstaltung des neuen MINT-Lernkreislaufs in der Region Heilbronn statt. Unter dem Titel „MINT-Visionen: Innovation durch Forschung und Entdeckung in Partnerschaft von Schule und Wirtschaft“ vermittelt die IJF in den kommenden zweieinhalb Jahren Zukunftskompetenzen an Gemeinschaftsschulen und (Werk-) Realschulen. Der Lernkreislauf umfasst mehrere Fortbildungen sowie Schulbesuche mit fachlicher und methodischer Unterstützung der Bildungsreferent*innen der IJF.

Das Projekt wird von der Sozialstiftung der Kreissparkasse Heilbronn gefördert und von sechs beteiligten Kommunen sowie von drei ortsansässigen Unternehmen unterstützt. Beim offiziellen Startschuss in den Räumlichkeiten der Kreissparkasse waren Vertreter*innen der beteiligten Kommunen und ihrer Schulen (Bad Friedrichshall, Eppingen, Güglingen, Ilsfeld, Neckarsulm, Wüstenrot), von Unternehmen sowie der Sozialstiftung der Kreissparkasse Heilbronn mit dabei.

Neben der Vorstellung des Projekts bot die Veranstaltung Gelegenheit zur Vernetzung der Teilnehmer*innen, sowohl zwischen den verschiedenen Bereichen Bildung, Wirtschaft und Politik als auch unter den Kommunen miteinander. Somit konnte ein Wissenstransfer zwischen unterschiedlichen Disziplinen und Fachrichtungen gewährleistet werden. Außerdem wurden im Rahmen des Zusammentreffens die Erwartungen der Akteur*innen abgefragt und ihre Bedürfnisse innerhalb des Projekts evaluiert.

„Naturwissenschaft, Technik und Informatik bestimmen ganz wesentlich unsere Zukunft. Umso wichtiger ist es, diese Fächer begreifbar zu machen und das Interesse für naturwissenschaftlich-technische Berufe zu wecken. Der Lernkreislauf an Schulen ist dafür ideal.“

Dr. Thomas Braun, Geschäftsführer der Sozial- und Kulturstiftung der Kreissparkasse Heilbronn

Das Projekt zielt darauf, Schüler*innen an Realschulen, Werkrealschulen und Gemeinschaftsschulen für MINT-Themen zu begeistern und ihnen durch die Vernetzung mit Unternehmen dazugehörige Berufsbilder näherzubringen. Zudem erhalten Lehrer*innen, die oft fachfremd unterrichten, Zugang zu Methoden, um MINT-Themen interessefördernd und klischeefrei zu vermitteln. Bei Projekttagen werden diese direkt umgesetzt. Ein Ansatz, der genau auf die Wünsche der Lehrkräfte einzahlt: „Ich möchte gerne weg von der schultypischen Arbeitsweise kommen“, betont etwa Johannes Kalt, Lehrer an der Georg-Kropp-Schule in Wüstenrot.

Der neue MINT-Lernkreislauf umfasst fünf Lehrkräftefortbildungen zu den Themen Bionik/Leichtbau, Erneuerbare Energien, Informationstechnologie, Medizintechnik, Tüfteln und Erfinden. Entsprechende Projekttage an den teilnehmenden Schulen werden durch die wissenschaftlichen Referent*innen der IJF begleitet. Der Ansatz des Lernkreislaufs trägt auf diese Weise besonders nachhaltig zu einer Verbesserung der MINT-Bildung bei: Durch die absolvierten Fortbildungen sind die Lehrkräfte als Multiplikator*innen in der Lage, mehr Praxis und Experimente in den naturwissenschaftlich-technischen Unterricht zu integrieren und verstetigen die methodische Arbeit der IJF im Schulalltag. Die Vernetzung mit Unternehmen in der Region ermöglicht zudem eine authentische Berufsorientierung.

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